Bereits seit 1999 beschäftigt sich KACO mit der Entwicklung der Wellenabdichtung eines Kompressors für die CO2-Klimaanlage. Die Entwicklung war nahezu serienreif, als die weltweite Automobilindustrie überraschend auf eine chemische Alternative umschwenkte. Es sollte ein Stoff mit dem kryptischen Namen R1234yf verwendet werden. Dieser kann brennen und bildet dabei hochtoxischen Fluorwasserstoff, auch bekannt als Flusssäure. Mittlerweile hat fast die gesamte deutsche Automobilindustrie diese Risiken erkannt. Zuletzt als bei Fahrzeugversuchen die Daimler B-Klasse Feuer fing und sich erhebliche Mengen an Flusssäure bildete. Des Weiteren zerfällt R1234yf in der Atmosphäre zu Trifluoressigsäure. Dies ist ein Pflanzengift und man befürchtet eine starke Anreicherung dieses Stoffes an der Erdoberfläche bei der Verwendung von R1234yf in Klimaanlagen.
www.duh.de/uploads/media/Faktenblatt_1234yf.pdf
www.empa.ch/plugin/template/empa/*/113623/—/l=2
Im Sinne der Umwelt und der Sicherheit haben die Hersteller Daimler, BMW und VW diese Gefahren erkannt und sich nun offiziell darauf geeinigt, CO2-Klimaanlagen zur Serienreife zu bringen und in ihre Fahrzeuge einzusetzen.
KACO ist bei dieser Entwicklung mit vertreten und übernimmt die heikle Aufgabe der Wellenabdichtung des CO2-Kompressors. Bereits im Jahr 2009 wurden alle wesentlichen Spezifikationen erfüllt.
KACO wird mit diesem Produkt einen weiteren wesentlichen Beitrag zu einer umweltfreundlichen Mobilität leisten. Im Sinne von: Vorwärts mit weniger Emissionen!